14. Mai 2016

Genogramm

„Es ist nie zu spät um eine glückliche Kindheit gehabt zu haben: Es braucht nur einen anderen Blick » (Milton H. Erickson)

Auf der Suche nach den Einflüssen aus unserer Vergangenheit, unseren Ahnen beschäftigen wir uns ressourcen- und lösungsorientiert mit den Geschichten, Beziehungen und Erfahrungen, die uns von unseren Eltern, Großeltern, Ur-Großeltern oder anderen Familienmitgliedern mitgegeben worden sind.

Die Erstellung eines Genogramms (einer graphischen Repräsentation der Familienbeziehungen) ist ein wichtiges Hilfsmittel, um verschiedene Formen der Zugehörigkeit und Verbundenheit aufzuzeigen. Es erlaubt auch, mögliche Verhaltensmuster, „psychologisches Erbe“ und Loyalitäten zu erkunden. Ressourcen- und lösungsorientiert heißt in diesem Zusammenhang, dass wir uns mit den Werten, Fähigkeiten, Lösungen und Strategien unserer Vorfahren mithilfe der Genogrammarbeit auseinandersetzen.

Wir suchen explizit nicht nach Defiziten, Erklärungen, Fehlschlägen oder Mängeln, sondern nach Lösungen, gelungenen (Über-)Lebensstrategien, Einstellungen, Haltungen und Fähigkeiten, die uns heute in unserer Lebensbewältigung hilfreich und unterstützend begleiten können. Eine Neuausrichtung der familiären Verbindungen wird gefördert, um ihren Vergangenheitscharakter zu stärken und Zugang zu übertragenen und existierenden Ressourcen zu schaffen.

Anmeldung Seminar hier

Barbara Pelkmann und Nadine Lyamouri-Bajja